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Auszug
aus dem Erläuterungstext:
Gartenzimmer
„lindenclaustrum der fürstin"
Das
zweite Gartenzimmer wird in Anlehnung an die
mittelalterlichen Claustren gestaltet. Im Gegensatz zur
horizontalen, räumlich sehr reduzierten Gestaltung des
Porzellangartenzimmers erfolgt in diesem Zimmer eine
ausgesprochene vertikale Gliederung. Niedrige
Heckenstreifen aus Buchsbaum fassen streifenförmige
Kräuter-, Blumen- und Gemüsepflanzungen ein. Mittelhohe
Eibenhecken gliedern den nördlichen Gemüseteil.
Lindenspaliere geben die senkrechte Umfriedung des
Claustrums vor, sind jedoch im Unterschied zu historischen
Claustren, die immer einen geschlossenen Garten
dargestellten, in Reihen angeordnet und lasssen den Raum
zu den Seiten hin offen. Im Zentrum des Gartens
kontrastieren die feinen Strukturen von Getreideaussaaten
mit kurz geschnittenem Rasen und schmalen holländischen
Klinkern. Sitzbankstreifen laden zur Rast ein.
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