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Offener
Wettbewerb zur Gestaltung des Theaterplatzes Gütersloh
Auslober:
Stadt Gütersloh
Auszug
aus dem Erläuterungstext:
Konzept
Theaterplatz Bezeichnender Weise
setzen sich die drei Solitäre des Theaterplatzes (Theater,
Wasserturm und Stadthalle) jeweils aus den geometrischen
Grundformen zusammen: Theater – Quadrat Wasserturm – Kreis
Stadthalle – Vieleck.
Die Gebäude stellen daher nicht nur
ein ihrer Funktion sondern auch in ihrer baulichen Gestalt und
nicht zuletzt auch in der Oberflächengestaltung (weiße
Putzfassade beim Theaterneubau, Sandsteinelemente beim
Wasserturm, Verblender bei der Stadthalle) eigenständige
Solitäre dar.Jeder Solitär wird daher auf eine eigene „Bühne"
gestellt. Weisse Ortbetonbänder um die einzelnen Gebäude
unterstreichen die Eigenständigkeit der Bauwerke. Dunkles
kleinteiliges Pflaster umspielt die „Bühnen". Die
städtebauliche Stellung der Baukörper wird auf diese Weise
bewusst hervorgehoben. Es entsteht eine starke Dynamik. Es
wird ganz bewußt auf die Ausbildung weitere Raumkanten
verzichtet. Der neue Theaterplatz wird weniger als Platz,
sondern vielmehr als raumgreifende Installation (Installation
durch Konstellation) verstanden. Durch den Verzicht auf
Baumpflanzungen im unmittelbaren Platzbereich wird die
Situation sofort lesbar. Rückseitensituationen werden so
vermieden.
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